Philips Hue: Motion Sensor & Dimming Switch im Test

Nachdem ich seit gut einem Jahr unsere Wohnung nach und nach mit verschiedensten Leuchten aus dem Sortiment von Philips Hue ausgestattet habe, fand nun die erste Peripherie ihren Weg in unsere Wohnung: der neue Philips Hue Bewegungsmelder sowie der Lichtschalter mit Dimm-Funktion. Hier sind meine Erfahrungen damit.

Die Verwendung von smarten Glühbirnen als Ersatz für reguläre LEDs hat mich lange Zeit abgeschreckt: Um die volle Funktionalität nutzen zu können, müssen die Lampen immer erreichbar und der Lichtschalter deshalb konstant auf „an“ gestellt sein. Zur Steuerung ist dann allerdings immer das Smartphone vonnöten – ein Umstand, der die Vorteile (wie Programmierung, Automatisierung) schnell überschattet.

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Philips Hue Dimming Switch

Um Abhilfe zu schaffen, bietet Philips diverse Lichtschalter an, die sich kabellos mit der Hue Bridge verbinden und so den schnellen Zugriff auf die Hauptfunktionen bieten. Das neueste Modell hört auf den Namen Dimming Switch und erlaubt das Ein- und Ausschalten sowie – natürlich – das Dimmen.

Der Dimming Switch besteht aus zwei Teilen: Einem Sockel, der sich per Klebestreifen an jeder Oberfläche befestigen lässt sowie dem Bedienelement, das magnetisch im Sockel gehalten wird und für mehr Mobilität einfach herausgenommen werden kann.

Das Bedienelement wird von einer austauschbaren Knopfzelle mit Energie versorgt und verfügt über 4 Buttons (von oben nach unten): ein, heller, dunkler, aus.

Bei der Installation verbindet man den Dimming Switch zunächst per Hue-App mit der Bridge und ordnet ihm dann mehrere Lampen oder Räume zu, die sich fortan ein- und ausschalten sowie dimmen lassen. In der neuesten Software-Version kann der Switch durch mehrmaliges Bedienen des Einschalters bis zu 5 Szenen im Raum aktivieren: So ruft man etwa verschiedene Lampen- oder Farbkombinationen einfach und ohne Umweg über die App auf. In unserem Wohnzimmer etwa aktivert er Abwechselnd das Couch- und Esstischlicht in verschiedenen Weißtönen und Helligkeitsstufen.

Fazit

Die Installation des Dimming Switch könnte einfacher nicht sein und die Aktivierung über die App verlief Reibungslos. Ohne den Zugriff auf mehrere Szenen pro Raum wäre er definitiv kein – oder nur ein sehr teurer – Ersatz für reguläre Lichtschalter, aber mit seinem aktuellen Funktionsumfang ermöglicht er die bequeme herkömmliche Bedienung des Lichts, ohne dabei die smarten Funktionen zu behindern.

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Philips Hue Motion Sensor

Noch simpler funktioniert der Bewegungssensor für Philips Hue. Dieser besteht aus einem kleinen weißen Kästchen, das Batterie, WLAN-Modul, Status-LED und eben einen Bewegungssensor beherbergt. Im Gegensatz zum Switch fehlen hier allerdings die Klebestreifen, zur Befestigung ist lediglich eine Schraubhalterung vorgesehen: sehr ärgerlich, wenn man den Motion Sensor etwa auf Kacheln im Badezimmer anbringen möchte.

Die Verbindung mit der Bridge und den übrigen Hue-Elementen funktioniert dann aber wieder genauso einfach wie gewohnt: Auch dem Motion Sensor können ein oder mehrere Zimmer zugeordnet werden, deren Lampen er bei erkannter Bewegung aktiviert. Neben der Bewegungsempfindlichkeit lässt sich als zweiter Parameter noch zwischen Tag und Nacht unterscheiden, sodass die zugeordneten Lichter etwa tagsüber mit voller Kraft strahlen während nachts nur ein schwaches, orangenes Nachtlicht den Weg leuchtet.

Fazit

In seiner Funktionalität deutlich eingeschränkt bietet der Motion Sensor eine einfache Möglichkeit, Lichter nur bei Bedarf einzuschalten. Dass Philips hier auf eine Klebehalterung verzichtet erscheint willkürlich, mit regulärem doppelseitigem Klebeband lässt sich aber Abhilfe schaffen.

Fotogalerie

2 Gedanken zu “Philips Hue: Motion Sensor & Dimming Switch im Test

  1. Recht nervig finde ich momentan die Weise in der man gezwungen wird, Updates zu installieren. Möchtest du via App das Licht mal schnell ausmachen, wenn du auf dem Sprung bist, darfst du erstmal auf „UPDATE“ drücken, (schlimmstenfalls) mehrere Minuten warten um dann endlich die Lampen ausschalten zu können..

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    1. Das ist richtig. Ich vermute dahinter einen Ansatz, den Update-unwilligen Casual zur Sicherheit zu zwingen, was bei den immer häufiger auftretenden Sicherheitsproblemen auch notwendig ist. Sinnvoller wäre natürlich eine Methode, die Updates im Hintergrund herunterlädt und automatisch in Zeitfenstern ohne Aktivität installiert. Die Routinen, wann es regelmäßig benutzt wird und wann nicht, sollte das System ja kennen.

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